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Lieferschein-Vorlage mit Unterschrift
Ein Lieferschein belegt, welche Ware oder welches Material in welcher Menge wann geliefert wurde. Er ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber der beste Nachweis, wenn der Kunde später Mengen bestreitet. Mit der Unterschrift des Empfängers bestätigt er den Erhalt.

Was auf einen Lieferschein gehört
- Ihre Firma und der Empfänger, abweichende Lieferadresse oder Baustelle
- Lieferscheinnummer und Lieferdatum
- Bezug auf Auftrag oder Bestellung des Kunden
- Artikel oder Material mit Menge und Einheit, ohne Preise
- Unterschrift des Empfängers mit Name in Druckbuchstaben, Ort und Datum
Preise gehören nicht auf den Lieferschein. Er geht oft durch viele Hände auf der Baustelle, die Preise stehen auf der Rechnung.
Lieferschein und Rechnung
Die Rechnung muss Menge und Art der Lieferung und den Lieferzeitpunkt nennen. Verweist sie auf den Lieferschein, kann das Lieferdatum dort stehen, dann muss der Lieferschein eindeutig bezeichnet sein. Einfacher ist es, die Positionen in die Rechnung zu übernehmen. In AuftragsMappe macht das ein Klick: aus dem Lieferschein wird die Rechnung, Sie ergänzen die Preise.
Unterschrift direkt auf dem Handy
Der Kunde unterschreibt mit dem Finger auf dem Display, Name und Unterschrift stehen im PDF. Das PDF schicken Sie sofort per E-Mail oder Messenger, eine Kopie bleibt im Auftrag.
Häufige Fragen
Muss ich Lieferscheine aufbewahren?
Lieferscheine, die nicht als Buchungsbeleg dienen, müssen seit 2025 nicht mehr aufbewahrt werden, sobald die Rechnung vorliegt. Ist der Lieferschein Teil der Rechnung oder Buchungsbeleg, gelten die normalen Aufbewahrungsfristen. Fragen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater.
Was ist der Unterschied zum Arbeitsnachweis?
Der Lieferschein bestätigt Material, der Arbeits- oder Regiebericht bestätigt Stunden. Für Stundenlohnarbeiten am Bau nutzen Sie einen Regiebericht.
Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Stand: 2026-10-31.